Laternen Fenster

Ein Aufruf der Glehner KfD.

Die Corona-Pandemie hat uns und unser tägliches Leben weiter fest im Griff.
Viele, uns lieb gewonnene Traditionen, können in diesen Tagen nicht in gewohnter Art und Weise gelebt werden. Umso wichtiger ist es, dass wir nach praktikablen Auswegen suchen.
Eine sehr schöne Idee, an der wir Sie ermuntern teilzunehmen, ist die Aktion „Laternen Fenster“: Hierbei hängt man eine oder mehrere Laternen in ein Fenster -am besten eines, welches zur Straße hin zeigt- und bringt sie mit Lichterketten oder LED- Teelichtern zum Leuchten. Ein schöner Anblick, besonders wenn in wenigen Tagen mit der Zeitumstellung schon sehr zeitig eine abendliche Stimmung herrscht. Da in diesem Jahr der Martinszug leider ausfällt, ist dies vor allem für die Kinder eine schöne Alternative, mit ihren selbstgebastelten Laternen spazieren zu gehen und die leuchtenden Laternen in den Fenstern zu bewundern. 

Ganz im Sinne von St. Martin wollen wir mit Hilfe der Laternen Hoffnung schenken, in dieser schwierigen Zeit.


GEMEINSAM SCHAFFEN WIR DAS

Die Aktion startet am 1.11.20 und endet am 11.11.20

Jeder der Lust hat, kann mitmachen. Wir freuen uns über jede Laterne.

Ein Rückblick auf die Tennissaison 2020 im Glehner Tennis Club 1977 e.V.

Eine besondere Saison geht zu Ende. 

Eine Saison, die auch dem Vorstand des GTC einiges abverlangt hat. 

Es musste sich mit Regeln, Vorschriften und Konzepten auseinandergesetzt werden, die für alle neu waren und sich besonders am Anfang nahezu täglich änderten.

Dennoch wurde das Beste daraus gemacht und es konnte eine schöne Saison gespielt werden.

Am 8. Mai ist die Tennissaison im GTC endlich gestartet, natürlich mit Corona-Regeln.

Als erstes Highlight wurde mit etwas Verspätung das alljährliche Schnupper-Tennis angeboten und versucht, allen Interessierten den Spaß am „weißen Sport“ näher zu bringen.

Auch die Tennis-Medenspiele haben – verspätet aber immerhin – stattfinden können. Hier konnten die Mannschaften des GTC hautnah erleben, dass zum Teil weit weniger dafür getan wurde, den Spielbetrieb so angenehm zu ermöglichen. 

Die Saison 2020 zog sich ungewöhnlicher Weise bis in den Herbst. Insgesamt haben neun der ursprünglich geplanten elf Erwachsenen-Medenmannschaften und sechs der neun Jugend-Medenmannschaften am Spielbetrieb teilgenommen.

Ein Abstieg wurde vom Verband von vorne herein ausgeschlossen, ein Aufstieg ist jedoch möglich. Dies haben sich die „offene Herren“ und die „Herren 40.1“ auch nicht nehmen lassen.

Aufgrund der veränderten Spielzeiten der Medensaison wurden in diesem Jahr die beliebten Clubmeisterschaften nicht ausgespielt. 

Stattfinden konnten aber das LK Turnier, welches bereits zum fünften Mal auf der Anlage stattgefunden hat, sowie das Flutlichtturnier – die so genannte Glehner Tennisnacht – die sich in ihrer dritten Auflage mit einer Rekordteilnehmerzahl von 38 Spielerinnen und Spielern langsam zu einem Highlight der Nachsaison entwickelt.

Insgesamt gab es in diesem Jahr einen sehr regen Spielbetrieb, was an dem steigenden Forderungsaufkommen in den Clubranglisten sichtbar war und vielleicht auch auf die eine oder andere ausgefallene Urlaubsreise zurückzuführen ist.

Auch in den Wintermonaten wird sich einiges im/am GTC ändern. Es sind diverse Renovierungsarbeiten geplant:

  • Der Wasserschaden im und am Clubhaus wird beseitigt.
  • Die Terrasse wird einen barrierefreien Zugang erhalten.
  • Die alte Ballwand wird abgerissen und durch eine neue ersetzt.

Letzteres schafft einen neuen Zuschauerbereich an Platz 6, um auch dort mit den Spielern besser mitfiebern zu können. Dies ist u.a. durch den erfolgreichen Antrag an das Land NRW zu „Modernen Sportstätten“ möglich.

Glücklicherweise ist der GTC bisher, auch dank der konsequenten Einhaltung der Regeln durch die Mitglieder, von Corona verschont geblieben.

Wir alle sind gespannt was das nächste Jahr bringt.

Kommen Sie alle gut durch den Winter, bleiben Sie zuversichtlich und gesund.

Laura Otto mit dem NRW-Preis für engagierte Frauen im Sport ausgezeichnet

Quelle SV Glehn

Laura Otto vom SV Glehn ist mit dem gemeinsam von der Landesregierung und dem Landessportbund verliehenen NRW-Preis für Mädchen und Frauen im Sport ausgezeichnet worden. Die 25 Jahre alte Spielerin und Trainerin gehörte zu den drei Nominierten in der Kategorie „Engagiert“, musste dann aber im Rennen um den mit 1.000 Euro dotierten Hauptpreis der Gieratherin Sandra Koglin den Vortritt lassen. Im Rahmen eines der Corona-Pandemie Rechnung tragendenden Festaktes übernahmen jetzt Sport-Staatssekretärin Andrea Milz und LSB-Präsident Stefan Klett die Auszeichnungen im Landschaftspark Duisburg.

„Ich bin überhaupt nicht enttäuscht, dass es nicht für den ganz großen Wurf gereicht hat“, sagte Otto. Hier überhaupt zu den Ausgezeichneten zu gehören, ist schon eine große Ehre. Außerdem waren die beiden Mitbewerberinnen in der Kategorie schon sehr starke Frauen und jede von uns hätte den Hauptpreis verdient gehabt“, so die gebürtige Wegbergerin. In der Tat waren die drei Bewerbungen bei den „Engagierten“ hochklassig, neben der langjährigen Sportfunktionärin, Übungsleiterin und Netzwerkerin Koglin wurde Meike Endemann von der Velberter SG für den Preis nominiert. „Aber auch in allen anderen Kategorien haben tolle Frauen kennenlernen dürfen“, sagte Otto. Zu jedem Nominierten hatte der LSB im Vorfeld ein kurzes Präsentationsvideo gedreht.

Land und Landesportbund verleihen seit 22 Jahren im Zwei-Jahres-Rhythmus die Auszeichnung für besondere Mädchen und Frauen im Sport. Nach dem Motto „ohne SIE gäbe es weniger SIEge“, werden die Auszeichnungen in den fünf Kategorien Sozial, Innovativ, Engagiert, Gewaltfrei und Emanzipiert verliehen. Otto wurde vom Glehner Vorsitzenden Norbert Jurczyk für die Ehrung vorgeschlagen: „Laura hat hier in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass der Mädchen- und Frauenfußball beim SV Glehn sich so hervorragend entwickelt hat“, so Jurczyk, der Otto zur Ehrung in das Gebläsehaus des ehemaligen Thyssen-Werkes begleiten durfte. Otto begann ihre „Karriere“ beim SV Glehn als Freiwilligendienstleistende im FSJ, blieb dem Verein im Anschluss treu und leistete in den verschiedenen Altersklassen Aufbauarbeit, die mit dem Finale des Niederrheinpokals und dem Aufstieg in die Niederrheinliga, der höchsten Verbandklasse gipfelte.